Online-Shop erstellen lassen 2026 – Kosten, Plattformen & Tipps
Du willst online verkaufen, aber weißt nicht wo du anfangen sollst? Ein eigener Online-Shop ist einfacher und günstiger als du denkst – wenn du weißt worauf es ankommt. Hier erfährst du was ein Webshop kostet, welche Optionen es gibt und welche Fehler du vermeiden solltest.
Brauche ich wirklich einen eigenen Shop?
Kommt drauf an was du verkaufst. Wenn du ein paar Produkte auf Etsy oder eBay anbietest, reichen Marktplätze. Aber sobald du deine eigene Marke aufbauen willst, mehr Kontrolle brauchst oder keine Provision an Plattformen zahlen willst – ja, ein eigener Shop lohnt sich.
Vorteile eines eigenen Shops: keine Provisionen pro Verkauf, eigene Domain und Markenauftritt, volle Kontrolle über Design und Kundendaten, bessere SEO-Möglichkeiten.
Welche Plattform ist die richtige?
Shopify: Der Allrounder. Einfach zu bedienen, riesiges App-Ökosystem, guter Support. Ideal für Einsteiger und mittlere Shops. Monatliche Kosten ab ca. 30€ + Transaktionsgebühren.
WooCommerce (WordPress): Flexibel und kostenlos als Plugin. Gut wenn du bereits eine WordPress-Seite hast. Braucht mehr technisches Know-how und eigenes Hosting.
Individuell entwickelt: Maximale Freiheit. Kein Baukastensystem, sondern genau das was du brauchst. Höhere Anfangsinvestition, aber keine laufenden Plattformkosten und keine Einschränkungen.
Was kostet ein Online-Shop?
Einfacher Shop (10-50 Produkte): Ab 399€ beim Freelancer. Produktseiten, Warenkorb, Bezahlung, responsives Design, grundlegende SEO.
Mittlerer Shop (50-500 Produkte): Ab 799€. Kategorien, Filter, Kundenbewertungen, Gutscheinsystem, Newsletter-Integration.
Großer Shop / Custom: Ab 1.499€. Individuelle Logik, ERP-Anbindung, Mehrsprachigkeit, komplexe Versandregeln, B2B-Funktionen.
Dazu kommen laufende Kosten: Hosting (5-30€/Monat), Domain (10-15€/Jahr), SSL-Zertifikat (oft inklusive), Payment-Provider-Gebühren (1,5-3% pro Transaktion).
Die häufigsten Fehler
Zu viele Features am Anfang: Starte lean. Du brauchst am Anfang kein Treuepunkte-System und keine KI-gestützte Produktempfehlung. Produkte rein, Bezahlung funktioniert, fertig. Erweitern kannst du immer noch.
Schlechte Produktfotos: Das beste Shop-Design hilft nicht wenn die Produktbilder unprofessionell sind. Investiere in gute Fotos – das ist wichtiger als jedes Feature.
Komplizierter Checkout: Jeder zusätzliche Schritt im Bezahlprozess kostet dich Kunden. So wenig Felder wie möglich, Gast-Checkout anbieten, beliebte Zahlungsarten unterstützen.
Mobile ignorieren: Über 70% der Online-Käufe passieren auf dem Smartphone. Dein Shop muss auf dem Handy einwandfrei funktionieren – das ist keine Option, das ist Pflicht.
SEO vergessen: Dein Shop muss bei Google gefunden werden. Produktbeschreibungen, Meta-Tags, Ladezeiten, strukturierte Daten – das muss von Anfang an stimmen.
Was du vor dem Start klären solltest
Zahlungsanbieter: Stripe, PayPal, Klarna – welche Zahlungsarten willst du anbieten? Mehr Optionen bedeuten weniger Kaufabbrüche.
Versand: Versandkosten, Lieferzeiten, Retouren. Klare Regeln von Anfang an sparen dir später Ärger.
Rechtliches: Impressum, Datenschutz, AGB, Widerrufsbelehrung. In Deutschland Pflicht und nicht optional. Lass dich hier beraten.
Produktdaten: Fotos, Beschreibungen, Preise, Varianten, Lagerbestand. Je besser deine Daten vorbereitet sind, desto schneller ist der Shop fertig.
Fazit
Ein eigener Online-Shop gibt dir Kontrolle über deine Marke und spart langfristig Provisionen. Starte schlank, fokussiere dich auf gute Produktfotos und einen einfachen Checkout. Mit einem erfahrenen Entwickler bekommst du einen professionellen Shop ab 1.000€ – deutlich günstiger als du vielleicht dachtest.
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